Quo vadis Digitale Transformation?


Data transformation by Becris from the Noun Project
Überall wird fleissig transformiert und investiert.

Es vergeht keine Woche ohne eine Meldung zu dem Thema. Sei es im Sport, in der Mode oder schlichtweg beim Frisör um die Ecke. Die Branchen stehen vor Herausforderungen. Egal ob gross oder klein. Es betrifft uns alle. Entscheidungen sind zu treffen. Wie geht es weiter? Wohin entwickle ich mein Unternehmen weiter? Wo liegen für mich Potenziale? Wie transformiere ich mein Unternehmen? Was ist der nächste Schritt?

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Ein italienischer Traditionsclub wird für viele Millionen an eine asiatische Investorengruppe verkauft; womöglich, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das scheint in England gut zu funktionieren; warum nicht auch in Italien.

Ein traditionsreiches Modehaus verkauft Anteile ebenfalls an asiatische Investoren; denn der Druck der Fast Fashion Ketten wie H&M oder Primark wächst. Ein Kulturwandel im Haus ist erforderlich. Die Rede ist von Entscheidungen im Rahmen der Transformationsstrategie.

Es vergeht keine Woche ohne eine Meldung zu dem Thema. Sei es im Sport, in der Mode oder schlichtweg beim Frisör um die Ecke. Die Branchen stehen vor Herausforderungen. Egal ob gross oder klein. Es betrifft uns alle. Entscheidungen sind zu treffen. Wie geht es weiter? Wohin entwickle ich mein Unternehmen weiter? Wo liegen für mich Potenziale? Wie transformiere ich mein Unternehmen? Was ist der nächste Schritt?

Um diesen Schritt zu setzen, ist auch Mut gefragt. Mut beim Frisör, der sich entscheidet, seine Termine künftig über ein digitales Tool zu organisieren. Er geht aber auch Risiko ein, weil er nicht weiß, wie seine Kunden auf den neuen Service reagieren und ob das Tool nicht sogar Missbrauch fördert und ihm am Ende mehr Zeit kostet als gibt.

Bei der digitalen Transformation geht es also auch um Invest. Invest in ein Termin-Tool. Das haben die drei Beispiele gemein, ob groß oder klein. Und in den Medien ist es ein beherrschendes Thema; nicht zuletzt wenn über ein Start-up mit weiteren Investitionen in Millionenhöhe berichtet wird.

Aber geht es ausschliesslich darum? Wo beginnt der Entscheidungsprozess in der Transformation? Womit startet eigentlich die Geschichte eines Unternehmens? Oder anders formuliert: was ist die Identität des Frisörs?

Das Problem: Der Begriff digitale Transformation ist allgegenwärtig, Invest ist allgegenwärtig, jedoch versteht jeder etwas anderes darunter.

Für mich bedeutet digitale Transformation das notwendige Upgrade eines Unternehmens bereichsübergreifend ins digitale Zeitalter, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Frisör um die Ecke, der seine Termin-Organisation digitalisiert ist so ein Beispiel.

Zwischen der Ausgangslage und dem Ziel gibt es dann immer unterschiedliche Schritte und Etappen, die mal schnell, mal weniger schnell erreicht werden können. Jedoch habe ich bei all den Projekten festgestellt, dass es am Ende gar nicht an Termin-Tools, sondern an der fehlenden Selbst(er)kenntnis mangelt.

Die Selbst(er)kenntnis ist bei der Digitalisierung meiner Meinung nach der wichtigste Baustein. Darunter verstehe ich die vollkommene Betrachtung eines Unternehmens / einer Marke. Dazu gehören die Antworten auf die Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was was will ich?
  • Was ist mein Ziel?
  • Was ist mein Produkt?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wo liegen meine Stärken?
  • Hab ich die richtigen Werkzeuge (personell / technisch)?

Eine – für alle – klar definierte Selbst(er)kenntnis dient auch als einfache Entscheidungshilfe, im Falle eines Termin-Tools.

Jedoch: Wenn Du weißt, wer Du bist und wen Du erreichen willst, dann musst Du dich immer noch fragen, WIE du das meistern möchtest und dazu gehört auch MIT WEM.

Die digitale Transformation ist also ein Prozess aus vielen Schritten. Deshalb ist es umso wichtiger, sich frühzeitig Gedanken über das Thema digitale Transformation und hier vor allem über die Selbst(er)kenntnis zu machen.

Autor

patrick_bruest.jpg Patrick Brüst begleitet Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung. Er ist Certified Digital Consultant, Projekt Manager und Marketer. Er verfolgt den Ansatz, Unternehmen zu befähigen, selbst die richtigen Schritte zu finden und setzen zu können.

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